Gerhard Merz

Pavillon – Passage – Fragmente

Gerhard Merz Pavillon – Passage – Fragmente
31.5.
31.10.2000
Kunstverein Hannover

Kunstverein Hannover und Hauptgüterbahnhof

Der deutsche Künstler Gerhard Merz hat im Expo-Jahr 2000 eine umfassende Arbeit für den Kunstverein Hannover realisiert.
Die Arbeit war im Kunstverein Hannover und im Hauptgüterbahnhof zu sehen und bestand aus drei Werkblöcken: Der Kunstverein mit seiner musealen Struktur bildete den Schauplatz für FRAGMENTE und PASSAGE. Der Hauptgüterbahnhof bot die Plattform für den 3,40 × 42 × 18 m großen Pavillon aus Glas, Aluminium und Licht. Er stand am Kopfende des Bahnhofs und leuchtete durch rund 8000 Leuchtstofflampen wie ein Kristall.

“Dieses überirdisch frostige Kometenlicht verbrennt alle Vorstellungen, die man sich bisher von Kunst gemacht hat.”
(Thomas Wagner, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

“Mit seinen eleganten Proportionen stellt das im Auftrag des Kunstvereins entstandene Werk die Arbeiten auf dem Expogelände in den Schatten.”
(Axel Hecht, art)

“Souverän wie nie zuvor hat Merz die Idee einer zweckfreien Architektur vom Fluch stümpernder Modellbauerei erlst.”
(Jürgen Hohmeyer, Der Spiegel)

“Der milchigweiße Würfel wirkt wie ein Höllenstein, an dem alle, noch im Gedächtnis haftenden Bilder verdampfen.”
(Jochen Stöckmann, Hannoversche Allgemeine Zeitung)

“Auch wenn Merz die Darstellung der Leere perfektioniert hat – dieses Nichts besitzt immer noch ein gewaltige Wirkung.”
(Boris Hohmeyer, Die Welt)

Gerhard Merz 	»Passage«, 2000
Gerhard Merz »Passage«, 2000
Gerhard Merz 	»Pavillon«, 2000
Gerhard Merz »Pavillon«, 2000