Plattform #1

Plattform #1
25.6.
28.6.2004
Kunstverein Hannover

Frank Bartz, Janin Benecke/Vera Frese/Björn Kahle, Sigtryggur Berg-Sigmarsson, Vera Burmester/Anja Steckling, Sebastian Biskup, Gabriella Coccioli, GRUPPE GOXIN, Hidetaka Imaizumi/Katzumi Narukawa, Agnieszka Jurek, Christiane Konietzny, Claus Lehmann, Christof Mascher, Susanne Neubauer, Sonja Niedt, Imke Rathert/Christian Desbonnets, RECHERCHEFAHRT BAUERNHOF Anne-Lena Boettcher/Andrzej Gosek/Christof Mascher/Eugen Kunkel/Claus Lehmann, Michael Steup, Franziska Stünkel, Gaby Taplick, Ilka Theurich, Martina Vollmer, Janina Wick, Silke Zeidler, Walter Zurborg

Der Kunstverein Hannover versteht sich als Schnittstelle für die Vermittlung regionaler, nationaler und internationaler Gegenwartskunst. Auf regionaler Ebene realisiert der Verein mit der im zweijährigen Turnus stattfindenden Herbstausstellung als einzige niedersächsische Institution einen breiten Überblick über herausragende junge künstlerische Positionen des Landes. Mit der als jährliche Reihe gedachten Veranstaltung PLATTFORM möchte der Kunstverein Hannover nun einerseits die Wahrnehmung der regionalen Kunstszene nachdrücklich weiter stärken und andererseits das öffentliche Interesse auf den für den gesamten Kunstbetrieb außerordentlich bedeutsamen Zusammenhang von Ausbildung, Lehre und Ausstellungsvermittlung lenken. Vor diesem Hintergrund ist PLATTFORM als kooperatives Projekt mit den zwei großen Kunsthochschulen des Landes, der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Fachhochschule Hannover, angelegt. Im Mittelpunkt der Startveranstaltung, die gemeinsam mit der Fachhochschule Hannover realisiert wird, steht ein Konzept, das sich deutlich von den üblichen Meisterschüler-Ausstellungen unterscheiden soll. Statt den Kunstverein als schlichten Abspielort zu benutzen, wird er für die Dauer eines verlängerten Wochenendes in eine offene Workshop-Bühne verwandelt. Die innerhalb dieses Rahmens geplante Ausstellung entwirft sich als nach allen Seiten hin offenes Work in Progress. Konkret bedeutet das: Eine Jury, bestehend aus Mitarbeitern des Kunstvereins, Lehrenden am Fachbereich Bildende Kunst und auswärtigen Hochschullehrern, wählt aus allen Studenten des Fachbereichs diejenigen aus, die ihre Beiträge nicht als statische Ausstellungsprodukte, sondern als flexible, prozessuale Angebote entwerfen. Aus einer gemeinsamen Diskussion heraus sollen sich Form und gegenseitige Einflussnahme der Positionen während der viertägigen Präsentation laufend ändern und verschieben.
Dem offenen und experimentellen Charakter des Projektes gemäß erweitert der Kunstverein während der Veranstaltung seine Öffnungszeiten bis in die Nacht hinein.

	Plakatmotiv
Plakatmotiv
	Installationsansicht, Künstlerhaus in der Sophienstraße 2, Hannover, 2004
Installationsansicht, Künstlerhaus in der Sophienstraße 2, Hannover, 2004
	Ausstellungsansicht Kunstverein Hannover, 2004
Ausstellungsansicht Kunstverein Hannover, 2004
	Ausstellungsansicht Kunstverein Hannover, 2004
Ausstellungsansicht Kunstverein Hannover, 2004