Ausstellungen Veranstaltungen Vermittlung Stipendium Über uns Presse Shop Impressum

Aktuell Vorschau Rückblick Stufen zur Kunst

deutschenglish





Twitter Updates
    follow me on Twitter




    Charles Avery – Onomatopoeia

    Charles Avery: Ohne Titel (View of the Port at Onomatopoeia / Hafenansicht von Onomatopoeia), 2009/10, 240 x 510 cm, Bleistift und Tinte auf Papier, Courtesy Pilar Corrias Gallery, London, Foto: Andy Keate
    Charles Avery: Ohne Titel (MaGregors Bar), 2008, Bleistift und Kreide auf Papier, 115 x 162 x 5 cm, Courtesy Derek Harte, London, Foto: Andy Keate

    28. August-7. November 2010
    Eröffnung Freitag, 27. August 2010, 20 Uhr


    Seit 2004 widmet sich der schottische Künstler Charles Avery (*1973) der Kreation einer fiktiven Inselwelt. In detailreichen, großformatigen Zeichnungen, in Installationen, Skulpturen und Objekten formt er aus unterschiedlichsten philosophischen Ideen und Konzepten eine skurrile fiktionale Realität: Fabelhafte Kreaturen, Götter, Touristen und Abenteurer sind eingebettet in eine komplexe Gesellschaftsstruktur und fügen sich zu einem ganzen Kosmos zusammen, der sich auf der Grenze zwischen Fantasie und theoretischer Überlegung bewegt. Wie in einer Reportage zeigen die in der Ausstellung versammelten Arbeiten das geschäftige Treiben von Onomatopoeia, der Hauptstadt dieser Welt, deren Name „Lautmalerei“ bedeutet – eine Stadt, in der Objektivität als Geistesschwäche gilt.

    Charles Avery konstruiert seine Inselwelt auf einer visuellen und einer literarischen Ebene: Die in überzeugender Präzision und fantasievollem Detail ausgeführten Tusche-, Bleistift- und Kohlezeichnungen illustrieren Szenen aus dem Alltagsleben der Insulaner, und als Souvenirs vorgeschlagene Objekte machen die Insel greifbar. Begleitet werden die Arbeiten von den an den Wänden angebrachten Texten – Auszüge aus den beiden Büchern „The Islanders: An Introduction“ (2008) und dem zu dieser Ausstellung erschienenen „Onomatopoeia: The Port“ (2010), in denen der Leser einen Reisenden namens Only McFew begleitet, wie er die Insel, ihre Charaktere und Besonderheiten entdeckt.

    Bei aller Präzision, mit der Charles Avery seinen Kosmos ausarbeitet, verzichtet er auf eine Handlungsebene, die die Welt in einem erzählerischen Epos zusammenfassen würde: Die Inselwelt ist ein theoretischer Abenteuerspielplatz, von dem man sich mitreißen lassen, ihn weiterdenken und mit eigenen Geschichten bestücken kann – oder vom Rande aus zusieht und überlegt, ob es eine Insel überhaupt gibt.


    Besuchen Sie unser Begleitprogramm zu dieser Ausstellung!


    Charles Avery – Onomatopoeia
    28.08.2010 – 07.11.2010
    Besucherinformationen:presse/5216_kvh_CharlesAvery_Besucherinfo.pdf
    Katalog:Informationen und Bestellmöglichkeit
    Unterstützt durch:Mittel des Landes Niedersachsen
    die Nord/LB
    die Stiftung Horizonte




    kunstverein hannover • sophienstraße 2 • 30159 hannover • germany • tel +49 (0) 511 16 99 278-0 • fax +49 (0) 511 16 99 278-278
    mail@kunstverein-hannover.dewww.kunstverein-hannover.de
    öffnungszeiten: dienstag–samstag 12–19 uhr • sonntag+feiertag 11–19 uhr
    eintrittspreise: 5 € • ermäßigt 3 € • mitglieder frei
    Impressum