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NIGHT SITES
 | Smith/Stewart
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26. November 2005 - 5. Februar 2006
Eija-Liisa Ahtila (FIN),
Hans op de Beeck (B),
Jennifer & Kevin McCoy (USA),
Hans Schabus (A),
Smith/Stewart (GB)
Die Ausstellung versucht zwei in der aktuellen Kunst virulent gewordene Strömungen miteinander zu verknüpfen und auf ihre strukturelle Bedeutung hin zu hinterfragen: Zum einen die verstärkte Beschäftigung der Kunst mit dem Cinematografischen und den diesem Medium eingeschriebenen Figuren der Narration. Zum anderen eine damit einhergehende deutliche Lust am Abgründigen. Interessant erscheint dabei, dass der gegenwärtige künstlerische Diskurs nicht nur eine gewisse Opulenz der Inszenierung wieder zulässt, sondern damit verbunden die Welt, von der er erzählt, unter dem nahezu romantisch anmutenden Aspekt ihrer konstruierten Scheinhaftigkeit diskutiert, hinter deren Oberflächen-Normalität die nächtlichen Schatten des Unheimlichen und Unfassbaren lauern. Im Zuge dieser Recherche tritt gegenüber der Suche nach soziopolitischer Relevanz des Kunstwerks die Frage nach dem fragilen Verhältnis von Individuum und Realität in den Vordergrund der künstlerischen Debatte. Grundiert von den Erkenntnissen der Psychoanalyse, die, angeführt von Sigmund Freud, maßgeblich zur Aufsplitterung des Ichs und zu seiner Selbst-Fremdwerdung beigetragen hatte, erscheint gerade das Reich des Vertrauten, Heimeligen zusehends als gefährliche, unbeherrschbare Zone. Die Ausstellung im Kunstverein Hannover zeigt zu diesem Themenzusammenhang sieben Räume von sechs bis maximal acht internationalen Künstlern, die den körperlich erlebbaren suggestiven Sog ihrer Installationen an die Erfahrung von Ortlosigkeit, Einsamkeit, Desorientierung und nächtlicher Bodenlosigkeit knüpfen. Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

PLATTFORM #2
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4. November - 8. November 2005
Der Kunstverein Hannover versteht sich als Schnittstelle für die Vermittlung regionaler, nationaler und internationaler Gegenwartskunst. Auf regionaler Ebene realisiert der Verein mit der im zweijährigen Turnus stattfindenden Herbstausstellung als einzige niedersächsische Institution einen konsistenten, breiten Überblick über die herausragenden jungen künstlerischen Positionen des Landes. Mit der als jährliche Reihe angelegten Veranstaltung PLATTFORM möchte der Kunstverein Hannover einerseits die Wahrnehmung der regionalen Kunstszene nachdrücklich weiter stärken und andererseits das öffentliche Interesse auf den für den gesamten Kunstbetrieb außerordentlich bedeutsamen Zusammenhang von Ausbildung, Lehre und Ausstellungsvermittlung lenken. Vor diesem Hintergrund ist PLATTFORM als kooperatives Projekt angelegt, das sich zunächst auf die Kunsthochschulen in Niedersachsen bezieht, zukünftig aber auch die Kooperation mit den Kunsthochschulen anderer Bundesländer suchen wird. Im Mittelpunkt der Startveranstaltung, die zusammen mit der Fachhochschule in Hannover realisiert wurde, stand ein Konzept, das sich nachdrücklich von den üblichen Meisterschüler-Ausstellungen unterschied und den Kunstverein für die Dauer eines verlängerten Wochenendes in eine offene Workshop-Bühne verwandelte.
Nach dem erfolgreichen Auftakt setzt der Kunstverein die Reihe 2005 mit der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig fort. Für 2006 ist die Zusammenarbeit mit der Hochschule in Hamburg geplant.
PLATTFORM #2 - Ein Ausstellungsprojekt des Kunstvereins Hannover in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Mit Studierenden und Absolventen
Katharina Arndt, Isaak Broder, Mirja Busch, Jaqueline Doyen, Gerhard Erb, Vera Frese, Sebastian Grätz, Simon Halfmeyer, Anne Heusel, Gilta Jansen, Sandra Kuhne, Anna-Myga Kasten, Phillip Maiwald, Mirko Martin, Ingo Mittelstaedt, Yotaro Niwa, Uwe Schinn, Johanna von Monkiewitsch
Sowie Projekträumen der Klassen
Prof. John Armleder
Prof. Frances Scholz
Prof. Thomas Virnich
Filmprogramm der Klasse Prof. Birgit Hein
Performanceprogramm organisiert
von der Gastprofessorin Else Gabriel

GREGORY CREWDSON. 1985–2005.
 | Ohne Titel, aus der Serie "Twilight", entstanden zwischen 1998 und 2002. C-Print. Courtesy: Luhring Augustine, New York
 |  | „Untitled“ aus der Serie „Beneath the Roses,“ 2003-2005. C-Print, 57 x 88 Inches (144.8 x 223.5 cm). Courtesy: Luhring Augustine, New York
 |  | Gregory Crewdson: Production Still (Clover Street #2), 2005. Digitaler C-Print, 35,56 x 45,72 cm (14 x 18 in). Edition von 30 signierten und nummerierten Exemplaren, derzeit leider schon vergriffen.
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3. September - 30.Oktober 2005
Die Fotografien Gregory Crewdsons zeigen die Welt amerikanischer Kleinstädte als einen abgründigen cinematografischen Traum. Auf einem mit Wasser bedeckten Wohnzimmer-Fußboden liegt eine Frauengestalt in weißer Unterwäsche und starrt blicklos zur Decke. Ein hölzerners Fertighaus mitten auf einer dämmrigen Kleinstadtstrasse wird umkreist von ratlosen Feuerwehrleuten und Polizisten. Ein Mädchen im Schlafanzug steht stocksteif vor einem Schulbus, der mitten in der Nacht warmgelb leuchtend vor ihrem Haus wartet. Ausgehend von Freuds Aufsatz über das Unheimliche entwirft der 1962 in New York geborene Fotograf in seinem Werk seit Mitte der 8oer Jahre Bilder voll betörender Schönheit und fundamentaler Irritation und Verstörung. Selbst einflußreicher Lehrer an der Yale-school of Art in New Haven, verbindet Crewdsons Fotografie die Lehren der zwei bedeutenden Fotoschulen in Yale. Auf der einen Seite formuliert sich die Arbeit als eine akribisch-realistische Vermessung des ländlichen Amerikas und knüpft damit an die dokumentarische Haltung Walker-Evans oder Gary Winogrands an. Auf der anderen Seite entwickelt dieses Werk mit seiner theatralischen Lichtregie, der Einbeziehung des Grotesken und Unheimlichen und einem klaren Bekenntnis zu narrativer Komplexität die große Traditionslinie der inszenierten Fotografie weiter, die von Cindy Sherman entwickelt wurde und sich spätestens durch Jeff Wall als eine der wichtigsten neuen Ausdrucksformen künstlerischer Fotografie erwiesen hat. Wichtigster Bezugspunkt für Gregory Crewdson ist zweifellos die Bildwelt des amerikanischen Hollywoodkinos, insbesondere das Kino David Lynchs oder Steven Spielbergs epochaler Science Fiction-Klassiker „Close Encounters of the Third Kind“, deren filmische Erzähllogik er solange verdichtet und reduziert, bis sie auf Einzelbildern komprimiert werden kann. Auf der Suche nach dem Mysteriösen im Alltäglichen, das sich ebenso wie in den Werken Stephen Kings bevorzugt dort findet, wo die Welt noch in Ordnung zu sein scheint, gelingt es ihm auf bestechende Weise Bilder einer Gesellschaft zu entwerfen, die sich selbst ebenso entfremdet ist wie der porös und fragil gewordene Wirklichkeitszusammenhang, durch den sie sich bewegt.
Gregory Crewdsons Ausstellung im Kunstverein Hannover stellt die europaweit erste institutionelle Übersichtspräsentation dieses faszinierenden Werks dar und umfasst alle wichtigen Werkblöcke, angefangen von den frühen Arbeiten der 8oer Jahre, über „Natural Wonders“, „Hover“, „Twilight“ und „Dreamhouse“ bis hin zu aktuellen, im Laufe des Jahres 2004 entstehenden Arbeiten. Begleitet von einem Gesamtkatalog reist die Schau nach ihrem Auftakt in Hannover in die Kunstmuseen Krefeld, Museen Haus Lange, Haus Esters (19.2.-14.5.2006), das Fotomuseum Winterthur (3.6.-20.8.2006) und die Landesgalerie Linz (6.9.-19.11.2006). Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

BILANZ IN ZWEI AKTEN. SAMMLUNG NIEDERSÄCHSISCHE SPARKASSENSTIFTUNG
 | Thomas Schütte: ohne Titel, 1999. Ton, glasiert.
 |  | Gerhard Richter: ohne Titel, 1987. Öl auf Leinwand.
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11. Juni - 21. August 2005
Seit Ende der achtziger Jahre betreut von den Kuratoren Heinz Liesbrock (Josef Albers Museum, Bottrop), Dieter Schwarz (Kunstmuseum Winterthur) und Thomas Weski (Haus der Kunst, München), hat die Niedersächsische Sparkassenstiftung eine bemerkenswerte Sammlung internationaler Gegenwartskunst aufgebaut. Der breit angelegte Sammlungshorizont, der neben Malerei und Skulptur in wesentlichem Umfang auch Fotografie und Videoarbeiten umfasst, wird konzeptuell von der Suche nach vergleichbaren Bildvorstellungen in Werken unterschiedlicher Medien bestimmt. Ohne deren mögliche ethische und soziale Impulse dadurch entkräften zu wollen, erscheint dabei als zentraler Impuls eine Visualität des Kunstwerks, deren Vieldeutigkeit und sinnliche Evidenz sich definitorischer Festschreibung entzieht. Nachdem einzelne Aspekte der Sammlung während der letzten Jahre in unterschiedlichen Kontexten vorgestellt worden sind, bietet nun die zweiteilig angelegte Ausstellung im Kunstverein Hannover erstmals die Gelegenheit zu einem wirklichen Überblick. Sichtbar wird damit ein – gerade im Vergleich zu vielen Privatsammlungen – konsequent und inhaltlich stringent entwickelter Sammlungsansatz mit einer weit über Niedersachsen hinausweisenden Bedeutung. Der dialogischen Struktur der Sammlung entsprechend, entwickeln sich die Ausstellungen aus raumweise inszenierten Paarungen, in denen Positionen verschiedener Medien zusammengeführt werden, um so ihre Vergleichbarkeiten, wie auch ihre Unterschiede überprüfen zu können.
Künstler Akt 1:
Robert Adams, William Christenberry, Hanne Darboven, Tacita Dean, Helmut Dorner, William Eggleston, Ulrich Erben, Lee Friedlander, Isa Genzken, Tamara Grcic, Gerhard Richter, Judith Joy Ross, Thomas Schütte, Garry Winogrand, Jerry Zeniuk.
Künstler Akt 2:
Diane Arbus, Bernd und Hilla Becher, Tacita Dean, Patrick Faigenbaum, Pia Fries, Gotthard Graubner, Dieter Kiessling, Sigmar Polke, Norbert Prangenberg, Ulrich Rückriem, Thomas Ruff, Reiner Ruthenbeck, Thomas Scheibitz, Michael Schmidt, [Andreas Slominski.
Zur Ausstellung erscheint ein Bestandskatalog der Sammlung. | BILANZ IN ZWEI AKTEN. SAMMLUNG NIEDERSÄCHSISCHE SPARKASSENSTIFTUNG | | 11.06.2005 – 21.08.2005 | | Besucherinformationen: | presse/1094_PM_Bilanz.pdf | | Katalog: | Informationen und Bestellmöglichkeit | | Unterstützt durch: | Der Kunstverein wird durch das Land Niedersachsen unterstützt und vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover institutionell gefördert. |
Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

GEORG HEROLD
 | Georg Herold: What a Life!, 2004.
 |  | Georg Herold: Hose runter (Mythologisch V), 1984.
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16. April - 29. Mai 2005
Georg Herold, 1947 in Jena geboren, gehört seit den 1980er Jahren zu den prägenden, markanten Künstlerfiguren innerhalb der internationalen Gegenwartskunst. Entsprechend ist seine Arbeit in nahezu allen richtungsweisenden Gruppenausstellungen der letzten Jahrzehnte, u.a. der documenta IX oder den Skulptur Projekten Münster 1997 zu sehen gewesen. Ausgehend von der Beschäftigung mit der „Art und Weise, wie Ideen Material werden“ (Herold 1986) entwickelt der Künstler in den 70er und 8oer Jahren ein Werk, das wie eine Dada-inspirierte Enzyklopädie des Provisorischen anmutet. Aus Materialien wie Dachlatten, Ziegelsteinen, Schnüren, Neonröhren, Draht und Pappe entstehen Konstellationen, in denen sich Absurdität, Ironie und eine präzise Vermessung unserer Wirklichkeit die Waage halten. Im bewusst beiläufigen Charakter der Arbeiten, die neben Malerei, Skulptur, Installation und Objekten auch Texte und Videoarbeiten umfassen, spiegelt sich dabei eine künstlerische Grundüberzeugung, die Prozessualität und genau kalkulierte Unfertigkeit als Strategien gegen den Mythos der Perfektion und des Meisterwerks setzt. Diese Werkphase, die auch als eine persönliche Antwort auf die italienische Arte Povera zu begreifen ist, erweitert sich seit den frühen 90er Jahren durch die Einbeziehung von teuren Materialien wie Kaviar. Die Ausstellung im Kunstverein Hannover, die in enger Kooperation mit der Kunsthalle Baden-Baden entwickelt wird, versucht erstmals einen Gesamtüberblick über dieses Werk, von den frühen 8oer Jahren bis hin zu den jüngsten Videoarbeiten, zu geben. Ziel der Werkschau ist es deutlich zu machen, wie die Begrifflichkeiten dieses Œuvres – allen voran Absurdität und Paradoxie – in der künstlerischen Logik Georg Herolds jeglichen thesenhaften Behauptungscharakter verlieren und bildhaft-skulpturale Handhabbarkeit gewinnen.
Begleitend erscheint eine umfangreiche und reich illustrierte Werkmonografie im Kölner Snoeck Verlag, sowie zwei Editionen, die der Künstler exklusiv für den Kunstverein Hannover anfertigt.
Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden entstanden und wird im Anschluss im Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt (16. Juni 2005 bis 28. August 2005) gezeigt.
Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

ANTJE SCHIFFERS/THOMAS GANZENMÜLLER
 | Thomas Ganzenmüller: ARSENAL VS TOTTENHAM (THE PRIDE OF NORTH LONDON) (EASTER IS A QUASI CRYSTAL), 2003. Skizze.
 |  | Antje Schiffers: Café Moskau in Belgrad, 2004, aus der Wandzeitung für die GfZK Leipzig.
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19. Februar - 3. April 2005
Mit Antje Schiffers (*1967) und Thomas Ganzenmüller (*1966) zeigt der Kunstverein Hannover die beiden Träger des Preis des Kunstvereins 2002 in einer Doppelausstellung, die die gesamten Räume des Kunstvereins umfasst. In ihrer jeweils ersten umfangreichen Einzelausstellung in einem überregional wahrgenommenen Ausstellungshaus zeigen die beiden Künstler im Wesentlichen die Ergebnisse ihres zweijährigen Aufenthaltes im Atelierhaus des Kunstvereins Hannover, Villa Minimo.
Die „Wandermalerin“ Antje Schiffers, die Bilder für Kost und Logis in Zahlung gibt, und der hintersinnige Statistiker im Schafspelz der Kunst, Thomas Ganzenmüller, entwickeln einen komplexen Ausstellungsparcours, der unseren Kunstbegriff vielfältigen Erweiterungen unterzieht. Schiffers und Ganzenmüller bedienten sich in einem geschickten Akt der Camouflage unterschiedlichster wissenschaftlicher Disziplinen, um dem Alltag in seinen Überschneidungen und Verunreinigungen durch die Kunst auf die Spur zu kommen.
Antje Schiffers begibt sich auf Reisen, die mit der in unserer Gegenwart weit verbreiteten Sehnsucht nach Ferne und Erholung, nach schnell konsumierter Fremde und touristischer Verfügbarkeit wenig gemein haben. Auf ihren Reisen nach Mexiko, Italien oder wie in ihrem aktuellen Projekt, in den osteuropäischen Anrainerstaaten der EU wird das Bild zur Auftragsarbeit und künstlerische Tätigkeit zur merkantilen Tauschware. Die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes richtet sich nach der Zeit, die nötig ist, um ein Bild der Kategorie „angemessen gut“ abzuliefern – in der Regel vier oder fünf Tage.
Antje Schiffers soziologischer Forscherdrang ist dabei immer unterlegt mit romantischer Abenteuerlust, sodass die Grenzen unmerklich durchlässig werden und der Betrachter beständig Gefahr läuft, sich zwischen Biografie und Wissenschaft, zwischen Forschung und Abenteuer zu verirren.
Thomas Ganzenmüllers wissenschaftliches Forschungsfeld ist die Statistik und sein Ehrgeiz gilt dem Kampf gegen den Zufall. Die Welt in ihrer vielgestalten Chaotik wird in mühsamer Kleinarbeit mit einem Koordinatenraster versehen, das das einer Systematisierung sich scheinbar Entziehende nach und nach vernetzt und zusammenführt. Das graphische Gespinst der Flugreisen einer französischen Fußballmannschaft fügt sich so zum Logo ihres Sponsor oder die systematische Untersuchung der Todestage amerikanischer G.I.’s und deutscher Wehrmachtssoldaten zu formschönen Ellipsen, die erstaunliche Relationen zwischen deren Geburts- und Todestagen offenbaren.
Vor den Ergebnissen sind es dabei immer die Fragen Thomas Ganzenmüllers, die durch ihren überraschenden Blick und ihren Sinn für die Tragikomik des Alltäglichen überzeugen. Hinter der Fassade der wissenschaftlichen Nüchternheit und ihrer ästhetisch überzeugenden Umsetzungen geht es um bewusst inszenierte Abgründe, die Kontingenz des Daseins und den Versuch alles mit allem zu Erklären. Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

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