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Leinen los! 85. Herbstausstellung niedersächsischer Künstler
 | Julia Schmid: Hybride, 2009–10
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12. Juni-15. August 2010
Eröffnung Freitag, 11. Juni 2010 ab 18 Uhr
Benjamin Badock, Norbert Bauer, Thomas Behling, Michael Beutler, Maike Bisping, Henning Bohl, Michael Botor, Astrid Brandt, Rahel Bruns, Thomas Dillmann, Christian Dootz, Andreas Eschment, Christoph Faulhaber, Dennis Feser, Dieter Froelich, Caroline Hake, Nicolas Hallbaum, Hlynur Hallsson, Nschotschi Haslinger, Dirk Dietrich Hennig, Annika Hippler, Christian Holtmann, Fränze Hoppe, Daniel Janik, Nina Jansen, Bye Mass Jobe, Petra Kaltenmorgen, Katharina Kamph, Hans Karl, Michael Kaul, Klaus Kleine, Lars-Andreas Tovey Kristiansen, Alicja Kwade, Patricia Lambertus, Marion Lehmann, Lotte Lindner und Till Steinbrenner, Malte Lochstedt, Hannes Malte Mahler, Christof Mascher, Franziska Carolina Metzger, Jugoslav Mitevski, Ingo Mittelstaedt, Christiane Möbus, Jub Mönster, Inka Nowoitnick, Ria Patricia Röder, Julia Schmid, Per Olaf Schmidt, Tom Schön, Andy Scholz, Christine Schulz und Ingo Rabe, Marina Schulze, Preechaya Siripanich, Sibylle Springer, Meik Stamer, Rüdiger Stanko, Arne Enno Strackholder, Ralf Tekaat, Timm Ulrichs, Kerstin Vorwerk, Daniel Wolff, Raimund Zakowski, Ralf Ziervogel, Markus Zimmermann
sowie die Stipendiaten des Preis des Kunstvereins
Samuel Henne
Anahita Razmi
Fabian Reimann
und der Preisträger des Kunstpreis der Sparkasse
Christoph Girardet
Zum 85. Mal lenkt der Kunstverein Hannover mit der alle zwei Jahre stattfindenden Herbstausstellung niedersächsischer Künstler in seinen Ausstellungsräumen sowie in vier weiteren Institutionen den Blick auf die vielseitige Kunstszene der Region.
Als einzige Übersichtsschau zur zeitgenössischen Kunst in Niedersachsen und Bremen vereinigt der Kunstverein Hannover in „Leinen los!“ gemeinsam mit der NORD/LB art gallery, der Galerie vom Zufall und vom Glück, der Städtischen Galerie KUBUS und dem Kunstverein Langenhagen renommierte Positionen mit jüngsten Entdeckungen aus den Hochschulen für Bildende Kunst.
Aus den für die Ausstellung ausgewählten 68 künstlerischen Positionen ermittelte die Jury die Stipendiaten für den „Preis des Kunstvereins Hannover – Atelierstipendium Villa Minimo“: Samuel Henne, Anahita Razmi und Fabian Reimann sowie den Preisträger für den „Kunstpreis der Sparkasse“: Christoph Girardet.
mehr zum Preis des Kunstvereins [Link]
mehr zum Kunstpreis der Sparkasse [Link] Leinen los! 85. Herbstausstellung niedersächsischer Künstler | | 12.06.2010 – 15.08.2010 |
Eröffnung am Freitag, 11. Juni 2010
um 18 Uhr im Kunstverein Langenhagen
um 19 Uhr in der NORD/LB art gallery
um 20 Uhr in der Städtischen Galerie KUBUS
und in der Galerie vom Zufall und vom Glück
um 21 Uhr im Kunstverein Hannover mit anschließender Party im Erdgeschoss
Eintritt frei.
Ein kostenfreier Shuttlebus verkehrt am Eröffnungsabend
zwischen dem Kunstverein Hannover
und dem Kunstverein Langenhagen:
Abfahrt vom Kunstverein Hannover
alle 30 Minuten ab 17.30 Uhr
letzte Fahrt um 19.30 Uhr
Abfahrt vom Kunstverein Langenhagen
alle 30 Miuten ab 18.30 Uhr
letzte Fahrt um 20.30 Uhr
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Adressen und Öffnungszeiten:
1 – Kunstverein Hannover
Sophienstraße 2, Hannover
Dienstag–Samstag 12–19 Uhr
Sonntag + Feiertag 11–19 Uhr
2 – Städtische Galerie Kubus
Theodor-Lessing-Platz 2, Hannover
Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr
3 – Galerie vom Zufall und vom Glück
Theodor-Lessing-Platz 2, Hannover
Dienstag–Sonntag 11–18 Uhr
4 – NORD/LB art gallery
Friedrichswall 10, Hannover
Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr
5 – Kunstverein Langenhagen
Walsroder Straße 91a, Langenhagen
Dienstag–Sonntag 14–18 Uhr
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Eintrittspreise:
€ 5 / ermäßigt € 3 / Mitglieder aller beteiligten Institutionen frei
sonntags freier Eintritt in allen Institutionen
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Jury der 85. Herbstausstellung:
Degenhard Andrulat, Beirat des Kunstvereins Hannover – Gerlinde Harig, Vorstand des Kunstvereins Hannover – Dr. Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf – Markus Löffler, Künstler – Ulrike Schneider, Niedersächsische Sparkassenstiftung – Ursula Schöndeling, Leiterin des Kunstvereins Langenhagen – Gabriele Sand, Kustodin des Sprengel Museums Hannover – Ute Stuffer, Kuratorin des Kunstvereins Hannover – Hilke Wagner, Direktorin des Kunstvereins Braunschweig – Ludwig Zerull, Kurator der Galerie vom Zufall und vom Glück
Jury des Preis des Kunstvereins:
Degenhard Andrulat, Beirat des Kunstvereins Hannover – Gerlinde Harig, Vorstand des Kunstvereins Hannover – Dr. Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf – Dr. Christine Litz, dOCUMENTA 13 – Markus Löffler, Künstler – Gabriele Sand, Kustodin des Sprengel Museums Hannover – Ute Stuffer, Kuratorin des Kunstvereins Hannover – Hilke Wagner, Direktorin des Kunstvereins Braunschweig
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| | Besucherinformationen: | presse/5214_Leinenlos_Besucherinformation.pdf | | Katalog: | Informationen und Bestellmöglichkeit | | Unterstützt durch: | Mittel des Landes Niedersachsen
die Niedersächsische Sparkassenstiftung
Sappi Deutschland |
Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

David Schnell – Stunde
 | David Schnell: Depot, 2008
Öl auf Leinwand, 290 x 460 cm
Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin
Foto: Uwe Walter, Berlin
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10. April - 30. Mai 2010
Eröffnung Freitag, 9. April 2010, 20 Uhr
Die ungeheure Tiefenwirkung der großformatigen Gemälde David Schnells (*1971) zieht den Betrachter förmlich in den vielfarbigen Bildraum hinein. Im Mittelpunkt seiner gleichermaßen emotionalen wie analytischen Bildwelten steht die Auseinandersetzung mit der Konstruktion von Landschaft und Raum im Bild. Durch den Einsatz verschiedener Fluchtpunkt-Perspektiven und einer kaleidoskopartigen Raumdynamisierung definiert der Leipziger Maler die Gattung der Landschaftsmalerei neu.
Schnell überlagert Landschaftsdarstellungen mit räumlichen Fiktionen. Während in einzelnen Werken ein weit in die Tiefe führender Fluchtpunkt von architektonischen Elementen – z. Bsp. eine Scheune – die räumliche Konstruktion im Bild übersteigert, gehen in anderen Bildern Architektur und Natur direkt ineinander über: wie von einer gewaltigen Explosion zerrissen, splittert sich die Darstellung auf und verschränkt sich auf komplexe und faszinierende Weise. David Schnell integriert die durch Computerprogramme und -spiele veränderten Darstellungsmöglichkeiten und die Wahrnehmung von virtuellen Räumen in eine klassische Landschaftsdarstellung. Landschaft erscheint damit umso mehr als künstlerisches Konstrukt – auch die Verwendung der Zentralperspektive ist als künstlerisches Hilfsmittel ein kulturelles Produkt.
Die Ausstellung ist eine umfassende Darstellung des Werkes von David Schnell und entsteht in Kooperation mit dem GEM, museum voor actuele kunst, Den Haag, Niederlande und dem Museum Allerheiligen Schaffhausen, Schweiz.
| David Schnell – Stunde | | 10.04.2010 – 30.05.2010 |
Tourneedaten: Die Ausstellung wird in folgenden Institutionen zu sehen sein:
10. April–30. Mai 2010 Kunstverein Hannover, Hannover
7. Juli–10. Oktober 2010 GEM Museum voor actuele Kunst, Den Haag, Niederlande
13. Februar–13. April 2011 Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, Schweiz
| | Besucherinformationen: | presse/5258_DavidSchnell_BesInfo_web.pdf | | Katalog: | Informationen und Bestellmöglichkeit |
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Edition:
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David Schnell: Abkürzung, 2010
| | Unterstützt durch: | Mittel des Landes Niedersachsen
Stiftung Niedersachsen
Stiftung Horizonte |
Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

Eckpunkt: Matthias Bitzer – Palimpsest
 | Matthias Bitzer: Rua dos douradores (the weeping walls), 2010
Bleistift auf papier/Lack hinter Glas
Dyptichon, 90x65 cm
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6. Februar-28. März 2010
Eröffnung Freitag, 5. Februar 2010, 20 Uhr
Matthias Bitzer kombiniert Malerei, Skulptur, Wandzeichnung und Installation zu einem Erfahrungsraum von Geschichte. Die Arbeiten bewegen sich dabei im Spannungsfeld zwischen abstrakten und figurativen Darstellungsweisen, die sich überlagern und eine neue Form im Raum finden. Ausgehend von Porträts historischer Randfiguren wie der Dichterin und Künstlerin Mina Loy (1882–1966) oder der Schriftstellerin und Dada-Mitbegründerin Emmy Ball-Hennings (1885–1948) überführt er den Rückblick in eine neue visuelle Wahrnehmungsebene.
Abstrakte, geometrische Formen lösen die historischen Referenzen förmlich auf und übersetzen sie in komplexe Raumkonzepte: Wandzeichnungen und architektonische Eingriffe sind die fragmentarische Weiterführung seiner Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen im Ausstellungsraum. Die heraus gelösten Versatzstücke verdichten sich zu einem magisch-mystischen Bilderkosmos, der Malerei als eine Form materialisierter Wahrnehmung von Zeit verstehen lässt.
Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

Jason Dodge Ich wachte auf. Ein Zettel in meiner Tasche erklärte, was geschehen war.
 | Jason Dodge: In Lübeck, Germany, Mariele Scholtz wove a piece of cloth. She was asked to chose a yarn the color of night and equaling the distance (12 km) from the earth to above the weather., 2008
Tuch, Courtesy Massimo DeCarlo, Mailand
 |  | Jason Dodge: Strom (elektrisch) durch Stimmgabel (A) und Licht, 2008
Installation
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6. Februar-28. März 2010
Eröffnung Freitag, 5. Februar 2010, 20 Uhr
Es sind oft nur wenige Gegenstände, die Jason Dodge in Verbindung mit einem Titel bringt, um eine rätselhafte Geschichte zu evozieren. Die Arbeiten wirken rudimentär, unvollständig, doch die Verbindung von Alltagsgegenständen, Materialien, die in Märchen und Sagen vorkommen wie Silber, ein Diamant, ein goldener Ring oder Schirling, das sofort den Becher evoziert, führt den Betrachter zu einem dichten Geflecht an Andeutungen, deren Auflösung aber stets in der Vergangenheit oder aber allein in der Fantasie des Betrachters stattfinden.
Jene Objekte, die als vermeintliche „Reste“ und Indizien daherkommen, unterliegen stets der sorgfältigen ästhetischen Wahl des Künstlers, der mit jeder Geschichte, die er erzählt, zugleich ein Kunstwerk im Raum platziert. Diese Verbindung von Konzept und Sinnlichkeit schafft das poetische Spannungsfeld zwischen märchenhafter Erzählstruktur und der Frage nach dem vollkommenen Kunstwerk, in dem die Arbeiten Dodges angesiedelt sind.
Jason Dodges Arbeiten lassen sich mit dem Akt des Lesens vergleichen. In ähnlicher Weise wie Romane oder Gedichte bestimmte Vorstellungen beim Leser wecken, sind die liegen gebliebenen Gegenstände Bruchstücke möglicher Erzählungen. Die Verbindung ist nie linear, sondern eröffnet einen Assoziationsraum. Die Objekte fungieren als vom Künstler fein durchdachte Impulse, die die Fantasie des Einzelnen anregen und in den Zustand des Begehrens versetzen.
Die einzelnen Geschichten und romantischen Assoziationen, die die Alltagsgegenstände und Materialien andeuten, verknüpft Dodge im Kunstverein Hannover erstmals literarisch zu einer großen Gesamteinheit. So wird ein poetischer Text des Künstlers an den Wänden der Ausstellungsräume ein verbindendes Element der einzelnen Werke und Räume bilden.
Begleitveranstaltungen zu dieser Ausstellung.

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kunstverein hannover • sophienstraße 2 • 30159 hannover • germany • tel +49 (0) 511 16 99 278-0 • fax +49 (0) 511 16 99 278-278
mail@kunstverein-hannover.de • www.kunstverein-hannover.de
öffnungszeiten: dienstag–samstag 12–19 uhr • sonntag+feiertag 11–19 uhr eintrittspreise: 5 € • ermäßigt 3 € • mitglieder frei
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