Britta Ahrens (*1964 in Münster, lebt und arbeitet in Peine)
Eva Bahr (*1957 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Hermannsburg)
Christopher Balassa (*1985 in Hannover, lebt und arbeitet in Hannover)
Frauke Beeck (*1960 in Bremen, lebt und arbeitet in Bremen und Berlin)
Volker Crone (*1988 in Papenburg, lebt und arbeitet in Hannover)
Marta Dura (*1989 in Hannover, lebt und arbeitet in Leipzig)
Anna Eisermann (*1980 auf der Krim/Ukraine, lebt und arbeitet in Hannover)
Shige Fujishiro (Geboren in Hiroshima / Japan, lebt und arbeitet in Hannover)
Tom Gefken (*1960 in Bremen, lebt und arbeitet in Bremen)
Dieter Heinrich (*1943 in Hannover, lebt und arbeitet in Düsseldorf)
Gilta Jansen (*1979 in Neuss, lebt und arbeitet in Dannenberg)
Gabriela Jolowicz (*1978 in Salzgitter-Bad, lebt und arbeitet in Berlin)
Bernhard Kock (*1961 in Meppen, lebt und arbeitet in Hannover)
Eileen Lofink (*1991 in Wolfsburg, lebt und arbeitet in Braunschweig)
Peter Marggraf (*1947 in Ehlbeck/Lüneburg, lebt und arbeitet in Neustadt am Rübenberge)
Kana Mick (*1985 in Bremen, lebt und arbeitet in Bremen)
Carlotta Oppermann (*1995 in Langenhagen, lebt und arbeitet in Hannover, Braunschweig und Münster)
Angelika Rauf (*1983 in Hannover, lebt und arbeitet in Münster)
Michael Robohm (*1959 in Stade, lebt und arbeitet in Neustadt)
Erik Arkadi Seth (*1986 in Gifhorn, lebt und arbeitet in Gifhorn)
Reinhard Stoppe (*1965 in Osnabrück, lebt und arbeitet in Wennigsen/Bredenbeck)
Meike Zopf (*1972 in Berlin, lebt und arbeitet in Hannover)

Zum zweiten Mal wurden die eingereichten Werke der Bewerber*innen der Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover einer Schüler*innen-Jury vorgestellt: 56 junge »Kurator*innen« des 10. Jahrgangs der Robert-Koch-Realschule Langenhagen haben für die »Digitale Herbstausstellung« 22 Kunstwerke ausgewählt. Unter den insgesamt rund 500 Bewerber*innen für die analoge 88. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover haben sich 400 damit einverstanden erklärt, dass ihre künstlerischen Werke von Schüler*innen als Kurator*innen der »Digitalen Herbstausstellung« begutachtet werden.

Die Erweiterung der physischen Ausstellungsräumlichkeiten auf die digitale Ebene findet nun in einer Virtual Reality-Ausstellung statt. Die Schüler*innen haben die »digitale Ausstellung« mithilfe der Software Ikonospace in Form eines virtuellen Rundgangs erstellt, indem sie ihre Lieblingswerke hier positionierten.
Im Zentrum dieses einzigartigen Projekts steht die tiefe Auseinandersetzung mit den Fragen der Selektion von Kunstwerken für eine Ausstellung und die Möglichkeit der Gestaltung einer Ausstellung in Form einer digitalen Dimension. Die Schüler*innen haben sich für die Erarbeitung ihrer Ausstellung zum Teil erstmalig mit zeitgenössischer Kunst auseinandergesetzt und dabei über ihre Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten reflektiert.

Die praktische Umsetzung der ausgewählten Kunstwerke wurde mit der Software Ikonospace realisiert, mittels derer die jungen Juror*innen in den digital nachgebauten Räumen des Kunstvereins die Abbildungen der jeweiligen künstlerischen Werke nach ihren persönlichen Kriterien platziert haben.

Über die Fertigung der virtuellen Ausstellung hinaus haben die Schüler*innen im Deutschunterricht und in den Workshops im Kunstverein Texte zu den Kunstwerken und eine Ausstellungsinformation verfasst, die den Besucher*innen des Kunstvereins neben dem digitalen Rundgang für die gesamte Dauer der »88. Herbstausstellung« nun zur Verfügung stehen werden.
Die Erkenntnisse und Resultate dieser partizipativen und innovativen »Digitalen Herbstausstellung« können im Foyer des Kunstvereins mit einer VR-Brille erfahren werden.

Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung
Digitale Herbstausstellung